Giants Nördlingen-Licher BasketBären 97:85 (40:41)

 

Drittes Viertel als Knackpunkt

 

Die Licher BasketBären verloren am Samstag ihr Spiel bei den Giants aus Nördlingen mit 97:85. Für beide Teams ging es bereits vor dem Sprungball nicht mehr um den Klassenerhalt: Während Lich uneinholbar auf dem ersten Platz rangiert, konnten die letztplatzierten Schwaben nur noch Tabellenkosmetik betreiben.

 

Angereist ohne den verletzten Bjarne Kraushaar und Blake Justice, der wieder in seiner Heimat verweilt, machte das Licher Trainergespann seine Ankündigung wahr und ließ tief rotieren. Alle zehn mitgereisten BasketBären kamen zum Einsatz, wobei KK Simmons mit 20 Punkten in rund 21 Minuten zum Topscorer avancierte. Auf der Gegenseite setzten die von Daniel Nelson trainierten Giants alles daran, sich vor eigenem Publikum nochmals gut zu präsentieren. Center Adrian Lind verbuchte satte 31 Punkte bei 9 Rebounds. Zum Matchwinner wurde allerdings Terence Smith, der mit 14 Punkten, 10 Assists und 16 Rebounds ein Triple-Double auflegte.

 

Nördlingen kam mit einem 8:0-Lauf besser aus den Startlöchern. Alen Pjanic gelang zur Viertelmitte per Dunk aber der 7:8-Anschluss, bevor David Amaize kurz vor dem Abschnittsende zum 14:14 ausglich. Danach entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Simon Kutzschmar, der mit über 27 Minuten die meiste Spielzeit sah, erzielte per Dreier die erste Führung (34:31, 3:37 Minuten). Ein Jumper von Daniel Krause markierte mit Ablauf der Schussuhr den 41:40-Pausenstand aus Sicht der Hessen.

 

„Nach dem Seitenwechsel machten sich dann aber unsere müder werdenden Knochen bemerkbar. Unsere Kräfte gingen zur Neige. Nördlingen traf einige schwere Würfe, während wir nicht genug Biss beim Kampf um den Rebound zeigten“, kritisierte Scholz nach Partieende. Tatsächlich ging das dritte Viertel mit 33:19 deutlich zu Gunsten der Riesstädter aus.

 

Zwar kamen die BasketBären durch Marian Schick nochmals in Schlagdistanz (70:74, 7:18 Minuten im vierten Viertel). Die Butter vom Brot nehmen ließen sich Giants jedoch nicht mehr. Über die Stationen 79:72 und 87:82 ging es in die Schlussphase, in der ein 8:2-Run der Gastgeber schließlich die Entscheidung brachte. Für Nördlingen war es nach drei glücklosen Anläufen der erste Sieg gegen Lich in dieser Spielzeit.

 

In der zweiten Partie des Spieltags unterlagen die Dragons aus Rhöndorf zu Hause den Leipziger Uni-Riesen. Damit ist der Kampf um den rettenden zweiten Nichtabstiegsplatz noch immer nicht entschieden. Rhöndorf gastiert am kommenden Samstag in Lich und könnte mit einem Sieg den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Verlöre der Traditionsclub indes, würde dies den Abstieg in die Regionalliga nach sich ziehen, wenn gleichzeitig Leipzig seine Hausaufgaben gegen Nördlingen erledigt. Mag den BasketBären der erste PlayDown-Tabellenplatz so auch nicht mehr zu nehmen sein, fungiert die Dietrich-Bonhoeffer-Halle am kommenden Samstag dennoch als Schauplatz des spannenden Fernduells zwischen Drachen und Uni-Riesen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

 

Rolf Scholz: „Wir wollten tief rotieren und dennoch eine wettbewerbsfähige Mannschaft aufs Parkett schicken, die sich sportlich messen will und dem Charakter eines Ligaspiels gerecht wird. Das ist uns gelungen. Obwohl wir gerne gewonnen hätten, freue ich mich gleichzeitig über die 8 Punkte von Henning Schaake und die 6 Zähler von David Amaize, der fast 20 Minuten ProB-Luft schnuppern durfte. Sie haben sich zurecht ein Sonderlob verdient.“

 

Licher BasketBären: Kutzschmar (9 Punkte), Schaake (8), Pjanic (7), Mallory (6), Amaize (6), Schick (8, 5 Assists), Simmons (20, 5 Dreier), Krause (16), Horstmann (5, 10 Rebounds), Martin

 

Lich, den 18.04.2017

 

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