Licher BasketBären – Dragons Rhöndorf 59:84 (32:53)

Dezimierte Bären unterliegen befreit aufspielenden Dragons

 

Ohne die ausgefallenen Guards Bjarne Kraushaar und Simon Kutzschmar sowie den bereits wieder in seiner Heimat verweilenden Blake Justice unterlagen die Licher BasketBären am Samstagabend Rhöndorf mit 59:84. Angepeitscht von mehreren Dutzend mitgereisten Fans schaffte der Traditionsclub damit den Klassenerhalt aus eigener Kraft.

 

Ein Dreier von Daniel Krause aus der Ecke brachte die Wetterstädter mit 3:0 in Front. Thomas Michel antwortete jedoch mit zwei erfolgreichen Würfen von Downtown und schraubte die Führung nach zwei Minuten auf 8:3 in die Höhe. Generell war es die hohe Treffsicherheit von außen, die das Team von Thomas Roijakkers früh auf die Siegerstraße brachte. Zwischenzeitlich lag die Dreierquote der Gäste bei über 70, pendelte sich erst nach einem schwächeren Schlussviertel bei noch immer starken 45 Prozent (10/22) ein. Gerade im ersten Viertel ließen die Dragons den Ball jedoch gut gegen die Licher Zonenverteidigung laufen. Ein Dreier kurz vor Ablauf der Uhr von Viktor Frankl-Maus brachte entsprechend auch die 27:16-Führung nach 10 Minuten.

 

Ein Dunk von Alen Pjanic nach Einwurf an der Grundlinie durch KK Simmons markierte die ersten Punkte des zweiten Viertels. In Folge einer galligen Ganzfeldpresse erzwang Lich kurze Zeit später einen Stopp und nahm durch Punkte von Lamar Mallory am Brett wieder Kontakt auf (21:32). Nach einem weiteren Mitteldistanzjumper des US-Amerikaners bat Roijakkers zur Viertelmitte zur Auszeit. Gerade defensiv zeigten sich die Gäste dann bis zur Halbzeitpause agiler. Symptomatisch hierfür war Patrick Reusch, der Simmons den Ball stahl und nur Sekunden später auf der Gegenseite die einfachen Fastbreakpunkte einsackte (48:28).

 

Mit nur einem Sieg aus den letzten sieben Spielen angereist fanden die Drachen spätestens jetzt zu jener Lockerheit zurück, die sie zur Saisonmitte auszeichnete. Ein Dreier von Jeffrey Martin gefolgt von einem Layup Mallorys bedeutete so zwar den besseren Start nach dem Seitenwechsel (41:58). Zwei erfolgreiche Distanzwürfe von Reusch und Michael Lucier verhüteten dann aber schnell die Trendwende (66:41, 3:59 Minuten). Stattdessen legte Michel im letzten Angriff noch mal nach und erhöhte unter dem ekstatischen Jubel der Gästefans auf 73:43.

 

David Amaize, Henning Schaake, Kevin Strangmeyer, Patrick Horstmann und Simmons gingen für die BasketBären im Schlussviertel aufs Feld, das am Ende mit 16:11 als einziges zu Gunsten der Mittelhessen ausgehen sollte. Basis hierfür war eine engagiertere Defensive, wie sie etwa Amaize gleich zu Beginn an den Tag legte. Der 17jährige forcierte so zunächst einen Ballverlust Reuschs und zog in der anschließenden Angriffssequenz beherzt gegen zwei Gegenspieler zum Korb. Über den Ring flutschte der Ball durchs Netz und verkürzte auf 48:73. „Unsere jungen Spieler haben sich wirklich teuer verkauft“, befand auch Lutz Mandler nach dem Spiel. Eine schwächer werdende Dreierquote Rhöndorfs tat ihr übriges, um den Rückstand zu verkleinern. Für eine Aufholjagd reichte es jedoch nicht mehr, weshalb die Gästefans mit ihrem Team nach dem Spiel genauso wie Lich den Klassenerhalt feiern durften.

 

Rolf Scholz: „Rhöndorfs Schützen haben uns schnell in Rückstand gebracht. Dadurch konnten sie früh ihre Nervosität in diesem wichtigen Spiel ablegen, weshalb sie am Ende auch in der Höhe verdient gewonnen haben. Wir haben uns nicht so gut verkauft, wie wir es vorhatten. Ein Sonderlob haben sich unsere Nachwuchskräfte verdient, die andeuten konnten, welches Potential in ihnen schlummert.“

 

Licher BasketBären: Martin (8 Punkte), Mallory (18, 11 Rebounds), Simmons (8), Krause (5), Horstmann (4), Pjanic (3), Strangmeyer (6), Schaake, Amaize (6), Schick (1)

 

Lich, den 24.04.2017

 

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